Kommunen in Deutschland

Wer ist das eigentlich?

In Deutschland gibt es rund 11.000 Städte und Gemeinden
Dabei haben nicht alle Gemeinden eine eigene Verwaltung („Einheits-oder Verbandsgemeinde“) Viele arbeiten in Verwaltungskooperationen zusammen. Diese haben je nach Bundesland unterschiedliche Bezeichnungen und Kompetenzen. Gemeinden haben weniger Kompetenzen als Städte, auch hier gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Aufgabenverteilungen.

Rund 60 Prozent der deutschen Bevölkerung lebt in Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern. Die meisten Bewohner leben in einer Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnern.

Die Größe schwankt in den einzelnen Bundesländern stark (Bayern hat 2000 Städte und Gemeinden, Nordrhein-Westfalen 400).

Der Großteil der Städte und Gemeinden sind kreisangehörige Städte – rund 300 Landkreise gibt es in Deutschland. Etwa 55 Millionen Menschen wohnen in den Kreisen bzw. Landkreisen, das sind 68 Prozent der deutschen Bevölkerung. Hinzu kommen sogenannte kreisfreie Städte – meist Großstädte wie Berlin, Köln, München, Essen, Dresden u.s.w.

Die Städte und Gemeinden samt der Landkreise geben pro Jahr etwa 200 Milliarden Euro aus. Je ein Viertel davon für Personal und Soziales, gut 10 Prozent der Summe (23 Milliarden Euro) jedoch für Sachinvestitionen (Straßen und Verkehrsinfrastruktur 6,3 Mrd, Schule und Bildung 3,6 Mrd, Kinderbetreuung 1,9 Mrd, Sport 1,4 Mrd)

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